Hufeland-Schule
(Integrierte Sekundarschule)
Berlin Buch (Pankow)

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Produktives Lernen an der Hufeland-Schule

 

Produktives Lernen gibt es in Berlin an öffentlichen Schulen seit 1996, an der Hufeland-Schule seit dem Schuljahr 2005/2006. Diese Form des dualen Lernens wird seitdem mit großem Erfolg durchgeführt. In der Vergangenheit betreuten bis zu vier LehrerInnen in kleinen Lerngruppen SchülerInnen auf einem „anderen“ Weg zum Schulabschluss.

Seit dem Schuljahr 2020/2021 wird Produktives Lernen an der Hufeland-Schule integriert durchgeführt. Das bedeutet, dass die SchülerInnen im Klassenverband verbleiben und an drei Tagen pro Woche von ihren Fachlehrern unterrichtet werden. An zwei Tagen pro Woche lernen sie an selbst gewählten Praxisplätzen und werden dort von einem Mentor und einem Lehrer des Produktiven Lernens betreut und beraten. Dabei werden individuelle Aufgaben geplant, die am Ende des Halbjahres vorgelegt bzw. präsentiert werden.

Im Verlauf des Schuljahres soll an mindestens zwei, höchstens vier verschiedenen Praxisorten gelernt werden.

 

Produktives Lernen – Was ist das?

 

Das Produktive Lernen ist ein Bildungsangebot der Berliner Schule für SchülerInnen aller Schultypen, die die 8. oder 9. Klasse durchlaufen haben. Die SchülerInnen sollen aus den Erfahrungen produktiver Tätigkeiten, die sie an selbst gewählten Praxisplätzen gewinnen, lernen und sich diese für ihre Bildung erschließen. Die SchülerInnen werden in die 9. Klasse bzw. in Ausnahmefällen in die 10. Klasse aufgenommen und verbleiben bis zum Ende ihrer Schulzeit im Produktiven Lernen.

 

Welche Voraussetzungen werden für eine Aufnahme benötigt?

 

  • 8. oder 9. Klasse durchlaufen
  • Bereitschaft zur aktiven Kommunikation mit Betriebsangehörigen und dem betreuenden Lehrer
  • Interesse an produktiven Tätigkeiten
  • Bereitschaft zum selbständigen, individuellen Lernen
  • Bereitschaft, unterschiedliche Medien und Methoden zur Wissensaneignung zu nutzen

 

Welche Schulabschlüsse können erreicht werden?

 

  • Einfache Berufsbildungsreife (BBR)
  • erweiterte Berufsbildungsreife (eBBR)
  • mittlerer Schulabschluss (MSA)

 

Wie sieht der Ablauf eines Schuljahres aus?

 

  • das Schuljahr ist im Produktiven Lernen normalerweise in 3 Trimester geteilt, in der zur Zeit durchgeführten integrierten Variante bleibt es jedoch bei der Einteilung in Halbjahre
  • an 2 Tagen in der Woche wird in der Praxis gelernt und darüber eine Dokumentationsmappe angelegt, eine selbst zu wählende "Produktive Aufgabe" wird während des Halbjahres angefertigt und mit Hilfe geeigneter Medien (z.B. Plakat, PowerPoint-Präsentation, Produkt) dem betreuenden Lehrer und einigen MitschülerInnen präsentiert
  • an den 3 Schultagen verbleiben die SchülerInnen im Klassenverband und werden in den prüfungsrelevanten Hauptfächern unterrichtet
  • am Ende jedes Halbjahres erfolgt die Bewertung sowohl der Leistungen in den Schulfächern als auch der Ergebnisse im Praxislernen. Zum neuen Halbjahr muss ein neuer Praxisplatz gefunden werden, um neue individuelle Lernanlässe zu erhalten. In Ausnahmefällen, z.B. bei der Zusage einer Ausbildung durch den Betrieb, kann ein Schüler/eine Schülerin das Produktive Lernen im alten Betrieb fortsetzen.

 

Was sind die Vorteile im Vergleich zum herkömmlichen schulischen Lernen?

 

  • lebensnaher Unterricht „im wirklichen Leben“
  • Entwicklung von sozialen Fähigkeiten und „Kernkompetenzen“
  • Hilfe bei der Berufsfindung
  • Erleichterter Übergang in das Berufsleben bzw. eine Ausbildung